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Ob man von Mineralien oder Spurenelementen spricht, ist, wie schon gesagt, eine Frage der Mengenverhältnisse.
Spurenelemente benötigt der Organismus nur in winzigen Mengen. Der Anteil im Körper ist sehr gering, eben nur Spuren. Dennoch ist ihre Wichtigkeit nicht zu unterschätzen. So liegt z.B. der Gehalt an Chrom im Körper nur bei 0,05 Gramm bei 70 kg Körpergewicht.
 
Von den zahlreichen Spurenelementen, die bekannt sind, werden rund 15 als essentiell (lebensnotwendig) angesehen. Doch sind auf dem Gebiet der Spurenelementforschung noch viele Fragen offen. Neue Erkenntnisse werden das derzeitige Wissen über essentielle Spuren- elemente sicher noch ändern.
 
Spurenelemente gehören - rein wissenschaft- lich gesprochen - zu den sogenannten "funk- tionsfördernden Nahrungsinhaltsstoffen". Sie greifen praktisch in alle Stoffwechselvorgänge des Körpers ein. Ein Versorgungsmangel kann zu ernsthaften Gefahren für das körperliche Wohlbefinden führen.
 
Der logische Schluß, einfach insgesamt mehr Spurenelemente zu sich nehmen, wäre jedoch völlig falsch. "Allein die Dosis machts", hat schon der Arzt Paracelsus gesagt. In Mineral- wässern sind Spurenelente wohldosiert und tragen zur natürlichen Zufuhr bei.

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SPURENELEMENTE

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wa-wellen
Chrom ist maßgeblich am Zucker- und Fettstoffwechsel im Körper beteiligt. Bei Unterversorgung kann es zu einer Störung in der Zuckerverwertung kommen, die sich in ähnlichen Symptomen wie denen der Zuckerkrankheit äußert.
 
Eisen ist entscheidend am Aufbau des roten Blufarbstoffes (Hämoglobin) beteiligt. Es ist außerdem für die Entgiftung und Immunabwehr erforderlich. Frauen haben einen höheren Bedarf als Männer. Die Anzeichen eines Eisenmangels können sein: Anämie, Schwäche, Blässe, trockene Haut, Ermüdbarkeit, Haarausfall und brüchige Nägel. Besonders Frauen sind gefährdet.
 
Fluor (Fluorid) sorgt für die Festigkeit der Zähne und Knochen und ist allgemein bekannt als Schutzschild gegen Karies. Es verhindert Plaquebildung am Gebiß und härtet den Zahnschmelz. Bekannt ist auch seine vorbeugende Wirkung gegen Osteoporose bei Frauen nach der Menopause.
 
Jod (Jodid) ist wichtig für die Produktion des Schilddrüsenhor-mons. Akuter Jodmangel führt zu einer Überfunktion der Schilddrüse, was sich als Kropf darstellen kann. Besonders im Süden der Bundesrepublik ist die Versorgung häufig zu niedrig. Ganz allgemein können sich die Folgen von Jodmangel in der Verrin-gerung der Stoffwechselintensität, in allgemeiner körperlicher Trägheit sowie in Störungen im Bindegewebe äußern.
 
Kobalt ist wichtiger Bestandteil des Vitamin B 12, das unbedingt für eine funktionierende Blutbildung benötigt wird. Kobalt unterstützt auch die Eisenaufnahme durch den Körper.
 
Kupfer ist notwendig, damit das blutbildende System funktioniert. Am Aufbau des Hämoglobin ist Kupfer indirekt beteiligt. Außerdem fördert es die Aufnahme von Eisen aus den Eisenspeichern, wie z.B. der Leber, in die Blutbahn. Auch die Funktion des Zentralnervensystems ist vom Vorhandensein des Kupfers abhängig.
 
Lithium vermag wahrscheinlich die psychische Stimmung wesentlich zu be- einflussen. Depressionen, schlechte Laune oder Arbeitsunlust können mit Lithiummangel zusammenhängen. Es gibt auch Hinweise, daß zwischen der Aufnahme von Lithium und der Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Möglicherweise kann Lithium den Kreislauf wieder ausbalancieren.
 
Mangan befindet sich hauptsächlich in den Knochen, der Leber, der Bauch- speicheldrüse und in den Nieren. Entsprechend vielseitig sind die Aufgaben.
Es ist beteiligt am Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Auch der Aufbau von Knochen und Bindegewebe ist ohne Mangan nicht denkbar. Ebenso wird Mangan eine Bedeutung bei der Bildung der Blutgerinnungs- faktoren beigemessen.

 
Molybdän ist wichtiger Bestandteil vieler Enzyme. Der gesamte Eiweißstoff- wechsel im Organismus wäre ohne Molybdän nicht möglich.
 
Nickel übt eine stabilisierende Wirkung auf die Blutgerinnung aus und spielt eine wesentliche Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Es sorgt dafür, daß der Energiestoffwechsel im Lot bleibt. Eine mangelhafte Nickelversorgung kann die Fähigkeit zur Eisenverwertung beeinträchtigen.
 
Selen steht im Zusammenhang mit dem Alterungsprozeß. Gleichzeitig stärkt es die Abwehrkräfte und mindert die Anfäl-ligkeit gegen Krankheiten. Zahlreiche Untersuchungen lassen vermuten, daß Selen die Entstehung von Krebszellen verzögert.
 
Silicium (Kieselsäure) ist aktiv am Aufbau der Knochen beteiligt. Es übt eine Funktion bei der Bildung von Bindegewebe und Knorpeln aus und hat wachs- tumsfördernde Wirkung. Eine gute Versorgung mit Silicium kann im Alter kann Alterungsprozesse der Gelenke, Arterien und der Bindegewebe verlang- samen.
 
Vanadium wird eine positive Wirkung auf Zähne- und Knochenaufbau zuge- schrieben. Auch scheint es einen Zusammenhang zum Fettstoffwechsel - insbesondere dem Cholesterinstoffwechsel - zu geben.
 
Zink spielt eine Rolle bei der Wundheilung und der Immunfunktion. Es beein- flußt den Säure-Basen-Haushalt und ist am Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fett- stoffwechsel beteiligt. Unabdingbar ist es auch für das menschliche Wachstum. Zinkmangel kann zu Appetitstörungen und einer spürbaren Herabsetzung des Geschmacksempfindens führen.

Die wichtigsten Spurenelemente von A bis Z: